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BLOG 01-2025 Self-Checkouts im Einzelhandel: Technologien für ein besseres Einkaufserlebnis

BLOG 01-2025
November 14, 2025 by
BLOG 01-2025  Self-Checkouts im Einzelhandel: Technologien für ein besseres Einkaufserlebnis
crosscan GmbH, Christian Jagusch

Der Diebstahl von Waren verursacht im Einzelhandel jährlich hohe Kosten. Besonders für kleine und mittlere Stores kann Ladendiebstahl existenzbedrohend sein. Daher ist die Investition in eine angemessene Warensicherung überaus sinnvoll. Denn damit können Diebstähle effektiv verringert werden.

Welche Kriterien muss Warensicherung erfüllen?

Auf der einen Seite soll die Warensicherung dezent erfolgen und nicht die Ästhetik des Ladenbaus stören. Auf der anderen Seite kann es allerdings auch sinnvoll sein, mit sichtbaren Warensicherungselementen potenzielle Diebe abzuschrecken. Daher gibt es die unterschiedlichsten Sicherungssysteme, die teilweise auf die Spezifikation von Warengruppen zugeschnitten sind. So können Waren mit Leinen- und Flaschensicherungen gesichert werden. Aber Waren können auch mit Etiketten versehen werden, die bei fehlender Deaktivierung einen Alarm im Ausgangsbereich auslösen können. Alternative Etiketten wiederum führen zu einer Verfärbung oder Zerstörung des Produkts, wenn Diebe diese gewaltsam entfernen wollen.

Die Warensicherung muss insgesamt leicht zu installieren, kostengünstig und präzise sein. Besonders bei teuren oder beliebten Produkten ist eine Warensicherung wichtig. Es gibt für jedes Produkt die geeignete Warensicherung. Die Warensicherung darf dabei das Produkt nicht beschädigen. Außerdem müssen alle relevanten Produktmerkmale trotz Warensicherung sichtbar sein.

Welche Waren sind besonders von Ladendiebstählen betroffen?

Zu den „beliebtesten“ Waren für Diebstahl gehören:

• Kosmetikprodukte (zum Beispiel Parfum, Lippenstift oder Cremes)

• Kleidungsstücke und Schuhe

• Schmuck

• Spirituosen

• Elektroprodukte

• Baumarktprodukte

Was ist eine primäre Warensicherung?

Die primäre Warensicherung befindet sich direkt an den Waren; zum Beispiel in Form von Etiketten oder Leinensicherungen.

Was ist eine sekundäre Warensicherung?

Die sekundäre Warensicherung befindet sich im Verkaufsraum. Das können Videokameras und Kassenspiegel sein. Aber auch Sicherheitspersonal gehört dazu.

Welche Warensicherungen gibt es?

Das geeignete Warensicherungssystem hängt immer von den zu sichernden Waren und der Filialgestaltung ab. Grundsätzlich gibt es die mechanisch-manuelle, akustomagnetische (AM), radiofrequente (RF) und elektromagnetische Warensicherung. Diese letzten drei Warensicherungssysteme basieren auf Etiketten und Antennen. Die Antennen befinden sich im Ausgangsbereich und lösen einen Alarm aus, wenn Etiketten auf den Produkten nicht entfernt oder deaktiviert wurden. Zu den mechanisch-manuellen Warensicherungssystemen gehören beispielsweise Leinensicherungen und Verkaufsvitrinen für die Produktpräsentation.

Wie funktioniert eine Leinensicherung bzw. eine Pullbox?

Die Leinensicherung ist auf der einen Seite fix mit der Ladeneinrichtung verbunden. Das andere Ende des Drahtseils wird mit einer Drahtschlaufe oder einer Verklebung am Produkt befestigt. Kunden haben so die Möglichkeit, das Produkt genauer unter die Lupe zu nehmen. Aber ohne erhebliche Gewalt können Kunden das Produkt nicht von der Leinensicherung entfernen. Das Drahtseil hat zudem immer eine starke Rückzugskraft. Eine elektronische Leinensicherung löst auch noch ein akustisches Signal aus, wenn die Leine durchtrennt wird. Mit der Leinensicherung ist es möglich, dass Kunden selbstständig die Ware in Augenschein nehmen können. Sie benötigen dafür kein Verkaufspersonal, wie es bei in Verkaufsvitrinen verschlossenen Produkten der Fall ist.

Wie funktioniert die elektronische Warensicherung?

Bei der elektronischen Artikelsicherung werden die Waren mit Warensicherungsetiketten gesichert. Dazu zählen Klebeetiketten, Softetiketten und Hartetiketten. Die Sicherungsfunktion kann nur vom Personal deaktiviert oder entfernt werden. Wenn ein Dieb den Store mit unbezahlter Ware verlassen will, dann löst dies im Schleusenbereich einen Alarm aus. Mit Warensicherungsetiketten müssen Produkte nicht weggeschlossen oder angekettet werden. Die elektronische Artikelsicherung erkennt verlässlich Diebstähle und löst möglichst wenig Fehlalarme aus.

Welche Voraussetzungen müssen Durchgänge bei elektronischer Warensicherung erfüllen?

Die elektronischen Warensicherungssysteme eignen sich nicht für alle Durchgangsbreiten zwischen zwei Antennen. Mit der elektromagnetischen Warensicherung sind nur geringe Durchgangsbreiten gesichert, während mit der radiofrequenten Warensicherung eine Durchgangsbreite bis 200 cm gesichert werden kann. Bei der akustomagnetischen Warensicherung kann der Abstand zwischen zwei Antennen sogar noch deutlich darüber liegen. Warensicherungssysteme sollen in der Ladeneinrichtung immer dezent eingebunden werden. So ist es zum Teil möglich, die Antennen im Boden, in den Wänden oder in den Türen des Schleusenbereichs unsichtbar zu integrieren.



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